Auch in diesem Jahr war die Friedrich-Albert-Lange-Schule bei der Jahrestagung der Junior-Ingenieur-Akademien (JIA) der Deutschen Telekom-Stiftung vertreten – diesmal sogar mit einem eigenen Beitrag zur bundesweiten MINT-Bildung. Die zweitägige Tagung, die 2025 in Erfurt über 170 MINT-Lehrkräfte, Bildungsakteur:innen, Stiftungsvertreter:innen sowie Partner aus Wissenschaft, Wirtschaft und Politik zusammenbrachte, hat sich als zentraler Ort für Austausch und Innovation im Bereich technischen MINT-Bildung etabliert. Unter dem Motto „Neue Wege des MINT-Lehrens und Lernens“ stand in diesem Jahr auch die Frage im Fokus, wie technische Bildung über Schulformen hinweg gelingen kann – ein Thema, zu dem die FALS gemeinsam mit ihrer Kooperationsschule, dem Wilhelm-Dörpfeld-Gymnasium (WDG) aus Wuppertal, ein beispielhaftes Konzept präsentierte.
Gemeinsames Konzept: Bergisches JIA-Camp zur schulformübergreifenden Talentförderung
Im Mittelpunkt der Präsentation stand das gemeinsam entwickelte Bergische JIA-Camp – ein innovatives Format, das Gesamtschüler:innen und Gymnasiast:innen projektorientiert, praxisnah und auf Augenhöhe zusammenbringt. Ziel ist es, durch schulformübergreifende Zusammenarbeit in gemischten Teams nicht nur technisches Know-how zu vermitteln, sondern auch 21st Century Skills wie Teamfähigkeit, Problemlösekompetenz und Kreativität zu fördern.
Die vorgestellte Kooperation stieß bei den Teilnehmenden auf großes Interesse – insbesondere auch beim Geschäftsführer der Deutschen Telekom-Stiftung, der sich intensiv zum Konzept informierte. Die FALS und das WDG zeigen damit eindrucksvoll, wie echte Bildungsdurchlässigkeit gelebt und MINT-Bildung nachhaltig verankert werden kann.
Impulse für die MINT-Schulentwicklung an der FALS
Neben der Präsentation bot die Jahrestagung zahlreiche fachliche Impulse: Evidenzbasierte Keynotes und Workshops – etwa zu Deeper Learning, KI in der Schule oder Praxisbeispielen aus ganz Deutschland – bereicherten die Perspektiven der Teilnehmenden und stärkten die Netzwerkarbeit unter MINT-Akteur:innen. Der intensive Austausch mit Lehrkräften aus ganz Deutschland zeigte, wie wertvoll kollegiale Lernprozesse und geteilte Visionen für eine zukunftsorientierte MINT-Bildung sind.
Für die FALS bestätigt sich dabei ein Weg, den sie seit Jahren konsequent geht: Moderne didaktische Konzepte wie projektorientiertes Lernen, Design Thinking oder Deeper Learning prägen nicht nur die Arbeit im Rahmen der Junior Ingenieur Akademie, sondern die gesamte MINT-Schulentwicklung. Auch die aktuellen Impulse fließen unmittelbar in die Weiterentwicklung schulischer Konzepte ein.
Zukunft gestalten – gemeinsam und vernetzt
Die JIA-Jahrestagung 2025 hat erneut gezeigt: Wenn Schulen, Hochschulen und Unternehmen gemeinsam Bildungsräume öffnen, entstehen neue Wege der Technikvermittlung – und junge Menschen entdecken ihre Talente für Zukunftsberufe im MINT-Bereich. Dass in 20 Jahren über 18.000 Schüler:innen bundesweit bisher von der JIA profitiert haben, zeigt die nachhaltige Wirkung des Programms.
Die Friedrich-Albert-Lange-Schule ist stolz, Teil dieses bundesweiten Netzwerks zu sein – als einzige MINT-EC-Schule der Region Solingen. Durch den schulformübergreifenden Austausch mit dem WDG und weiteren Partnern wird diese Arbeit weiter gestärkt – ganz im Sinne einer chancengerechten und zeitgemäßen MINT-Bildung.





