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Rückrundenstart zum Vergessen für den STC

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Am vergangenen Wochenende begann die Rückrunde in der 2. Badminton Bundesliga Nord. Der STC BW Solingen hat sich in der Hinrunde mit 7 Siegen aus 11 Spielen in eine aussichtsreiche Position gebracht. „So kann es weitergehen“ sagte man sich innerhalb der Mannschaft, als man am Wochenende die beiden Tabellenschlusslichter besuchen durfte. 

Am Samstag war man zu Gast bei der SC Union 08 Lüdinghausen, gegen die man in der Hinrunde klar gewinnen konnte. Die Ausgangslage war aber diesmal eine andere: Der STC musste verletzungsbedingt auf einige SpielerInnen verzichten und auf der anderen Seite kam die Union aus Lüdinghausen deutlich stärker an den Start, als noch in der Hinrunde. So spielte unter anderem die ehemalige, sehr erfolgreiche Nationalspielerin Karin Schnaase für ihr Heimatteam und konnte direkt ihre Klasse unter Beweis stellen. Am Ende war in fast keinem Spiel etwas für den STC zu holen, sodass man das Spiel deutlich mit 0:7 verloren hat.

Zeit um sich zu ärgern war kaum, da die Mannschaft aus Solingen im Anschluss den weiten Weg nach Berlin antreten musste, um sonntags um 11 Uhr gegen den SV Berliner Brauereien wieder bereit zu stehen. Auch hier konnte man in der Hinrunde bereits souverän gewinnen, aber der Samstagtrend blieb bestehen. Ein klares 0:7 war auch hier die Folge und lediglich einen Satz den man gewinnen konnte die Ausbeute. „Es war ein Mix aus allem… Schlechte Performance auf unserer Seite, stärkere Teams auf der gegnerischen Seite und etwas Personalpech. Wir waren schlichtweg nicht konkurrenzfähig an diesem Wochenende!“ sagte Felix Hammes auf die Frage, was denn los gewesen war.

Der Blick muss nach vorne gehen, denn bereits nächste Woche Sonntag ist man bei einem der derzeitigen Topteams zu Gast, dem Gladbecker FC. „Auch wenn es schwierig wird, müssen wir versuchen uns besser zu verkaufen“ sagte Niels Kock, der aufgrund einer komplexen Bandverletzung im Fuß nicht mitstreiten kann. Noch hat der STC genügend Vorsprung auf einen Abstiegsplatz, aber ein Selbstläufer wird es nicht!

[Felix Hammes]