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„Für uns als Schule eine riesige Bedeutung“ – FALS-Handballer reisen zur WM nach Skopje

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Eine ganz besondere Reise

Werden bei der Weltmeisterschaft der Schulen Deutschland vertreten: Die Handballer der FALS. Ebenfalls auf dem Bild: Trainer Christoph Rath (1.v.l.), Medienvertreter Jürgen Elsner (2.v.r.) und Leistungsportkoordinator Daniel Certa (1.v.r.). Quelle: Solinger Tageblatt – Jonathan Hamm

Handballer der Friedrich-Albert-Lange-Schule nehmen an der Weltmeisterschaft der Schulen im nordmazedonischen Skopje teil. Bevor es losgeht, erzählen Verantwortliche und Spieler, wie die finanzielle Herausforderung gestemmt werden konnte. Und welche Ziele sie sich gesetzt haben.

Solingen. Zunächst habe er an einen verfrühten Aprilscherz gedacht, erinnert sich Daniel Certa, Leistungsportkoordinator an der Friedrich-Albert-Lange-Schule (FALS), lachend. Doch Trainer Christoph Rath erlaubte sich keinen Spaß: Als er Certa Anfang Februar anrief, um mitzuteilen, dass die Handballer der FALS an der Weltmeisterschaft der Schulen im nordmazedonischen Skopje teilnehmen können, konnte er es selbst kaum fassen.

Für uns als Schule hat es eine riesige Bedeutung, dass
wir Deutschland vertreten dürfen

Daniel Certa – Leistungsportkoordinator an der FALS

Im Mai vergangenen Jahres unterlagen die Solinger nur knapp im Finale um die Deutsche Meisterschaft. Teilnahmeberechtigt für die WM wäre somit der Sieger aus Berlin gewesen – doch der verzichtete.

Zahlreiche Unterstützer ermöglichen Teilnahme

„Dann habe ich Schulleiter Dr. Olaf Noll angerufen, und wir haben beschlossen: Wir gehen ins Abenteuer“, sagt Certa bei der offiziellen Verabschiedung der Athleten. Dieses begann mit einer finanziellen Herausforderung. „Die erste Planung belief sich auf 15.000 Euro, jetzt sind es doch 25.000 Euro geworden.“ Zusammengekommen ist dieser Betrag durch ein „Crowdfunding“. Dank der Spenden zahlreicher Privatpersonen und einiger finanzkräftiger Unterstützer kam schnell der benötigte Betrag zusammen. „Ich möchte mich ganz herzlich bei der Schulgemeinschaft, der Gerd-Kaimer-Stiftung, der Stadt-Sparkasse und Volksbank, Walbusch, dem Rotary Club Solingen sowie dem Förderverein des BHC und dem Schulverein bedanken“, fasst Certa zusammen. „Für uns als Schule hat es eine riesige Bedeutung, dass wir Deutschland vertreten dürfen.“

Auslosung der Spielpaarungen steht noch aus

Am Montag bricht das 14-köpfige Team und sein Betreuerstab Richtung Skopje auf. Bis zum 29. April wird es dort bleiben und sich mit internationalen Gegnern messen können. Die Auslosung der Spielpaarungen steht noch aus. Doch egal, auf wen die Solinger treffen werden: „Wir wollen alle unser Bestes geben. Es ist cool, sich mit anderen Ländern zu messen“, sagt Kapitän Lou Albert. „Wir haben eine gute Mentalität – mal gucken, wie weit es führt.“

Quelle: Solinger Tageblatt – Jonathan Hamm