In diesem Schuljahr hatten 15 Schülerinnen und Schüler der Jahrgänge 8 und 9 die Gelegenheit, an einem 10-tägigen Austausch mit dem Collège Léo Ferré im Finistère in der Bretagne teilzunehmen, neue Freundschaften zu schließen und das Leben im Nachbarland kennenzulernen.
Bereits beim Besuch der französischen Gäste an unserer Schule vom 4.- 13. Mai konnten sich die Jugendlichen näher kennenlernen. Gemeinsam erkundeten wir unsere Heimatregion und nahmen an abwechslungsreichen Unternehmungen teil. Auf dem Programm standen unter anderem ein Besuch des Industriemuseums in Solingen mit einem Metall-Workshop, eine Führung durch das Fußballstadion von Bayer 04 Leverkusen sowie ein Ausflug nach Wuppertal, wo das Schwebodrom und die berühmte Schwebebahn entdeckt wurden.
Ein besonderer Höhepunkt war für uns der Gegenbesuch in der Bretagne. Die Schülerinnen und Schüler erhielten Einblicke in das französische Land- und Dorfleben. Beeindruckend war auch die vergleichsweise kleine Partnerschule, die sich in vielerlei Hinsicht deutlich von unserer Schule unterscheidet.
Während unseres Aufenthalts standen zahlreiche Ausflüge auf dem Programm. So besuchten wir die historische Hafenstadt Concarneau mit der berühmten „Ville Close“ und erkundeten rund um Trévignon die beeindruckende Natur und die maritime Landschaft der bretonischen Küste. Ein weiteres Highlight war der Besuch des Océanopolis in Brest, eines der bekanntesten Meereskundezentren Frankreichs.
Sowohl in Deutschland als auch in Frankreich wurden die Austauschgruppen herzlich in den jeweiligen Rathäusern empfangen. Festliche Nachmittage und gemeinsame Aktivitäten sorgten für viele schöne Begegnungen. Besonders begeistert waren wir von den frisch zubereiteten Crêpes, mit denen unsere französischen Gastgeber uns verwöhnten.
Die Wochenenden verbrachten die Schülerinnen und Schüler jeweils in ihren Gastfamilien. Dadurch konnten sie den Alltag, die Kultur und die Lebensweise ihrer Gastgeber besonders intensiv erleben und ihre Sprachkenntnisse ganz praktisch anwenden.
Der Austausch war für alle Beteiligten eine wertvolle Erfahrung. Neben vielen neuen kulturellen Eindrücken entstanden auch Freundschaften, die hoffentlich noch lange bestehen bleiben.
Wir bedanken uns herzlich bei unseren französischen Partnern, den Gastfamilien, dem Schulverein der FALS, dem DFJW sowie allen Unterstützern, die diesen Austausch ermöglicht haben.










