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Paris unter der Sonne — ein Reisebericht der besonderen Art  

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Wenn 42 Grad kein Hindernis sind

Ende Juni machten sich 53 Schülerinnen und Schüler der FALS gemeinsam mit ihren Lehrerinnen auf den Weg in die Stadt der Liebe — und der Hitze. Denn Paris empfing uns mit bis zu 42 Grad im Schatten. Chapeau, wie die Franzosen sagen — aber bitte mit Sonnencreme darunter.

Unser ursprüngliches Programm hatte einige prominente Gäste auf der Liste: den Eiffelturm und den Louvre. Beide hatten an diesen Tagen jedoch selbst keine Lust auf die Hitze und blieben geschlossen. Wir bewunderten sie also von außen — was bei Notre-Dame ohnehin geplant war — und zogen weiter. Flexibilität ist schließlich auch eine Reisekompetenz.

Stattdessen erkundeten wir die herrlich klimatisierte Cité des Sciences et de l’Industrie, wo Wissenschaft und angenehme Raumtemperatur auf wunderbare Weise zusammenkamen. Auch Les Halles boten willkommene Abkühlung — und die Gelegenheit zum Shoppen, die von den Schülerinnen und Schülern enthusiastisch genutzt wurde.

Den Montmartre erkundeten wir auch bei Nacht, als Paris endlich etwas durchatmete, und krönten unsere Reise am zweiten Tag mit einer Bootsfahrt auf der Seine — eine wohlverdiente Pause mit Blick auf die schönsten Brücken der Stadt.

Ein roter Faden zog sich durch beide Tage: die permanente Suche nach Wasser und kühlen Getränken. Die Schülerinnen und Schüler entwickelten dabei ein beachtliches Gespür für Getränkeverkäufer in jeder Ecke der Stadt — eine Fähigkeit, die im Alltag sicher nützlich bleibt.

Dass unser Hotel bestens klimatisiert war, sei hier ausdrücklich erwähnt. Die Vorfreude auf das eigene Zimmer gehörte täglich zu den verlässlichsten Motivationsquellen der Gruppe.

Alles in allem: zwei intensive und außergewöhnliche Tage und jede Menge Eindrücke. Paris, wir kommen wieder. – Vielleicht im Herbst.